So berechnen Sie abrechenbare Stunden: Der umfassende Leitfaden für Profis

Die korrekte Berechnung abrechenbarer Stunden ist entscheidend für eine faire Abrechnung und Vergütung. Wenn Sie gerade erst anfangen und nicht sicher sind, wie Sie es richtig machen, ist dieser Leitfaden der ideale Einstieg.

Was sind abrechenbare Stunden?
Was sind abrechenbare Stunden? Warum es wichtig ist, abrechenbare Stunden zu berechnen Abrechenbare vs. nicht abrechenbare Stunden Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung So berechnen Sie abrechenbare Stunden mit WebWork Alternative Methoden zur Berechnung Branchenspezifische Ansätze Best Practices zur Zeiterfassung FAQ

Was sind abrechenbare Stunden?

Abrechenbare Stunden sind die Arbeitszeit an Kundenprojekten, die in Rechnung gestellt wird. Ob Agentur, Kanzlei, Berater: Die präzise Erfassung dieser Stunden ist entscheidend für faire Vergütung und Rentabilität. Beispiel: Als Webdesigner zählen Zeit für Layouts, Codierung und Features zur abrechenbaren Zeit. Administrative Aufgaben, E-Mails oder interne Meetings sind hingegen nicht abrechenbar. Zu verstehen, was als abrechenbare Zeit gilt, ist der erste Schritt zur korrekten Berechnung.

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Warum es wichtig ist, abrechenbare Stunden zu berechnen

Die exakte Berechnung abrechenbarer Stunden ist aus mehreren Gründen unerlässlich:

1. Gewährleistet faire Vergütung

Wer seine abrechenbaren Stunden korrekt erfasst, wird fair bezahlt – oder bezahlt Mitarbeiter gerecht.

2. Verbessert die Finanzplanung

Das Verständnis des Verhältnisses von abrechenbarer zu nicht abrechenbarer Zeit hilft bei Finanzplanung und Prognosen.

3. Erhöht Transparenz für Kunden

Detaillierte Zeiterfassung schafft Vertrauen, da der Kunde sieht, wofür er zahlt. Ebenso erhalten Mitarbeitende bei Stundenlohn für jede Minute Bezahlung.

4. Steigert die Produktivität

Durch die Trennung von abrechenbarer und nicht abrechenbarer Zeit lassen sich Ineffizienzen aufdecken und produktive Tätigkeiten priorisieren.

5. Unterstützt bessere Projektkalkulationen

Historische Daten aus der Zeiterfassung helfen, genauere Projektkalkulationen zu erstellen. Ohne ein zuverlässiges System riskieren Unternehmen Fehlkalkulationen, Ressourcenumlenkung oder Unstimmigkeiten in der Kundenbeziehung.

Abrechenbare vs. nicht abrechenbare Stunden

Den Unterschied zwischen abrechenbaren und nicht abrechenbaren Stunden zu verstehen, ist entscheidend für eine korrekte Zeiterfassung und Rechnungsstellung. Sehen wir uns an, welche Art von Arbeit als abrechenbar gilt und welche nicht. Zu den abrechenbaren Stunden zählen:

  • Direkte Kundenarbeit
  • Kundengespräche und Anrufe
  • Projektplanung und Recherche
  • Überarbeitungen und Korrekturen
  • Reisezeit (sofern mit dem Kunden vereinbart)
Zu den nicht abrechenbaren Stunden zählen:
  • Administrative Aufgaben
  • Interne Meetings
  • Berufliche Weiterbildung
  • Marketing- und Vertriebsaktivitäten
  • Networking-Veranstaltungen
Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind Buchhalter. Die Zeit, die Sie für die Erstellung der Steuererklärung eines Kunden aufwenden, ist abrechenbar, während die Teilnahme an einer Schulung zu neuen Steuergesetzen nicht abrechenbar wäre. Denken Sie daran: Das richtige Gleichgewicht zwischen abrechenbaren und nicht abrechenbaren Stunden zu finden, ist entscheidend für die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens. Zu viel nicht abrechenbare Zeit kann die Rentabilität beeinträchtigen, während zu wenig davon Wachstum und berufliche Weiterentwicklung einschränken kann. Sobald Sie sich für einen Satz entschieden haben, lohnt es sich, Ihre Gewinnmarge zu prüfen, um sicherzustellen, dass die Zahlen tatsächlich zu Ihren Gunsten ausfallen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung

Schritt 1: Abrechenbare Aktivitäten und Sätze definieren

Bevor Sie mit der Zeiterfassung beginnen – sei es für sich selbst oder Ihre Mitarbeitenden –, definieren Sie klar, welche Aktivitäten bei jedem Projekt abrechnungsfähig sind. Idealerweise sollte dies in Ihrer Kundenvereinbarung oder im Vertrag festgehalten sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Bestimmen Sie anschließend die abrechenbaren Stundensätze. Diese können variieren je nach:

  • Art der erbrachten Dienstleistung
  • Kompetenzniveau des Teammitglieds
  • Kundentyp oder Projektkomplexität
Es versteht sich von selbst, dass klar definierte Sätze für Konsistenz bei der Abrechnung sorgen.

Schritt 2: Methode zur Zeiterfassung wählen

Es gibt zwei Hauptmethoden zur Erfassung und Berechnung abrechenbarer Stunden: manuell und digital. Manuelle Methoden:

  • Stundenzettel auf Papier
  • Tabellenkalkulationen
  • Einfache Zeitprotokolle
Digitale Lösungen: Auch wenn manuelle Methoden anfangs einfacher erscheinen, führen sie häufig zu Fehlern, sind schwer zu analysieren und skalieren schlecht mit dem Unternehmenswachstum. Digitale Lösungen bieten hingegen Automatisierung, Berichtsfunktionen und Integrationen mit anderen Tools – und maximieren so die Genauigkeit.

Schritt 3: Zeit präzise erfassen

Unabhängig von der gewählten Methode ist Konsistenz bei der Zeiterfassung entscheidend für eine genaue Abrechnung. Zu den Best Practices zählen:

  • Zeit in Echtzeit starten und stoppen, wann immer möglich
  • Detaillierte Beschreibungen für jede Zeiterfassung
  • Zeit nach Projekt, Kunde und Aufgabentyp kategorisieren
  • Abrechenbare und nicht abrechenbare Stunden trennen
  • Zeit in festen Intervallen erfassen (z. B. 6, 10 oder 15 Minuten)

Schritt 4: Abrechenbare Stunden prüfen und berechnen

Am Ende Ihres Abrechnungszeitraums prüfen Sie Ihre Zeiteinträge auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Verwenden Sie dann diese Formel für abrechenbare Stunden:

  • Gesamter Abrechnungsbetrag = Abrechenbare Stunden × Stundensatz
Für Projekte mit unterschiedlichen Sätzen nutzen Sie diese Formel:
  • Gesamter Abrechnungsbetrag = (Stunden × Satz A) + (Stunden × Satz B) + ...
Wenn Sie mit Zeitintervallen arbeiten, konvertieren Sie Minuten in das passende Dezimalformat. Zum Beispiel im 6-Minuten-System (Zehntelstunden):
  • 1–6 Minuten = 0,1 Stunden
  • 7–12 Minuten = 0,2 Stunden

Schritt 5: Genaue Rechnungen erstellen

Verwenden Sie Ihre berechneten abrechenbaren Stunden, um detaillierte Rechnungen zu erstellen, die Folgendes enthalten:

  • Aufgeschlüsselte Liste der durchgeführten Aufgaben
  • Erfasste Zeit pro Aufgabe
  • Angewandte Stundensätze
  • Gesamtbetrag
  • Zahlungsbedingungen
Klare, detaillierte Rechnungen vermeiden Kundenrückfragen und Streitigkeiten – für schnellere Zahlungen und bessere Beziehungen. Für eine präzise und einfache Rechnungserstellung verwenden Sie einen Zeiterfasser mit integrierter Rechnungserstellung, wie WebWork. Damit können Sie zwei Rechnungstypen erstellen: individuell und stundenbasiert – je nach Bedarf.

So berechnen Sie abrechenbare Stunden mit WebWork

WebWork vereinfacht die Abrechnung von Stunden mit seinen umfassenden Zeiterfassungsfunktionen. So optimieren Sie Ihren Abrechnungsprozess mit WebWork:

1. Projekte und Kunden einrichten

Beginnen Sie mit der Erstellung von Projekten für jede Kundenbeziehung:

  • Gehen Sie zum Bereich Projekte und klicken Sie auf Projekt erstellen
  • Geben Sie Projektdetails ein und weisen Sie Teammitglieder zu
  • Legen Sie den Stundensatz für das Projekt fest

2. Abrechnungssätze konfigurieren

WebWork bietet flexible Einstellungen für Stundensätze auf mehreren Ebenen:

  • Projektsätze: Spezielle Sätze für bestimmte Projekte
  • Individuelle Sätze: Benutzerdefinierte Sätze für bestimmte Teammitglieder
Diese Flexibilität stellt sicher, dass Ihre Abrechnung den tatsächlichen Wert der geleisteten Arbeit für verschiedene Projekte und Teammitglieder widerspiegelt.

3. Zeit präzise erfassen

WebWork bietet mehrere Möglichkeiten zur Zeiterfassung, passend zu unterschiedlichen Arbeitsstilen:

  • Desktop-Zeiterfasser: Automatische Erfassung mit Screenshots für Desktop-Arbeiten
  • Mobile App: Zeiterfassung unterwegs für Außeneinsätze
  • Browser-Erweiterung und Web-Zeiterfassung: Zeiterfassung direkt über den Browser
  • Manuelle Einträge: Zeit nachträglich für offline geleistete Arbeit erfassen
Wählen Sie einfach Ihr Projekt und Ihre Aufgabe aus, klicken Sie auf Start, und WebWork erfasst Ihre abrechenbare Zeit präzise.

4. Detaillierte Berichte erstellen

Die Berichtsoptionen von WebWork liefern detaillierte Einblicke in Ihre abrechenbaren Stunden:

Diese Berichte erleichtern die exakte Berechnung der abrechenbaren Zeit und helfen dabei, Optimierungspotenziale zu erkennen.

5. Professionelle Rechnungen generieren

Wandeln Sie Ihre erfassten Stunden direkt in professionelle Rechnungen um – direkt in WebWork:

  • Gehen Sie zu Finanzen > Rechnungen > Rechnung erstellen
  • Wählen Sie den Abrechnungszeitraum aus
  • Geben Sie Kundendetails ein
  • Wählen Sie aus, ob Projekt, Teammitglied, Aufgabe und Beschreibung enthalten sein sollen
  • Klicken Sie auf Generieren und prüfen Sie die automatisch berechneten Stunden und Beträge
  • Klicken Sie auf Speichern & Teilen und wählen Sie Ihre gewünschte Versandart
Dieser reibungslose Prozess eliminiert Fehler bei manueller Berechnung und stellt sicher, dass Sie jede wertvolle Arbeitsminute abrechnen.

Alternative Methoden zur Berechnung

Während spezialisierte Software wie WebWork die umfassendste Lösung zur Berechnung abrechenbarer Stunden bietet, existieren auch alternative Methoden für Unternehmen mit anderen Anforderungen oder Einschränkungen.

Formel für abrechenbare Stunden

Die grundlegende Formel zur Berechnung abrechenbarer Stunden lautet: Umsatz = Abrechenbare Stunden × Stundensatz Für komplexere Szenarien mit unterschiedlichen Sätzen erweitert sich die Formel zu: Gesamtumsatz = Σ (Stunden × Satz) für jede Satzkategorie

Excel zur Berechnung abrechenbarer Stunden verwenden

Microsoft Excel kann mit einigen einfachen Formeln als grundlegender Rechner für abrechenbare Stunden dienen:

  • Spalten erstellen für Datum, Kunde, Projekt, Beschreibung, Startzeit, Endzeit, Stunden, Satz und Betrag
  • Stunden berechnen mit: =IF(F2-E2<0,F2-E2+1,F2-E2)*24 (funktioniert auch bei Zeit über Mitternacht hinaus)
  • Betrag berechnen mit: =G2*H2
  • Summe der Betrag-Spalte als Gesamterlös
Excel bietet Flexibilität, jedoch fehlen Automatisierung, Nachverfolgung und Fehlerminimierung im Vergleich zu spezieller Zeiterfassungssoftware.

Branchenspezifische Ansätze

Verschiedene Branchen haben je nach Bedarf eigene Methoden zur Erfassung abrechenbarer Stunden entwickelt:

Anwaltskanzleien erfassen typischerweise:

  • Zeit in 6-Minuten-Schritten (0,1 Stunden)
  • Unterschiedliche Sätze je nach Tätigkeit (Recherche, Gericht, etc.)
  • Abrechnungsziele für Anwälte (oft 1.800–2.200 Stunden jährlich)

Kreativagenturen

Design- und Marketingagenturen nutzen häufig:

  • Gemischte Stundensätze für verschiedene Teammitglieder
  • Pauschalverträge mit festgelegten Stunden
  • Zeiterfassung auf Projektbudgetbasis statt pro Stunde

IT und Entwicklung

Softwareentwicklungsteams erfassen oft:

  • Zeit nach Sprintzyklen
  • Story Points zusammen mit abrechenbaren Stunden
  • Wertbasierte Abrechnung für bestimmte Projektschritte

Beratungsdienste

Beratungsfirmen erfassen in der Regel:

  • Abrechnung nach Meilensteinen oder Ergebnissen
  • Premium-Sätze für Spezialwissen
  • Paketangebote mit vorher definierten Stunden
Branchenstandards zu kennen hilft, passende Prozesse zu definieren und die richtige Methode zur Stundenerfassung auszuwählen. Zur Vereinfachung bietet WebWork Zeiterfassung und Stundenberechnung für jede Branche, von Marketing und IT bis Bauwesen und Logistik.

Best Practices zur Zeiterfassung

Befolgen Sie diese bewährten Methoden, um abrechenbare Stunden korrekt zu erfassen und die Effizienz zu maximieren:

1. Zeit in Echtzeit erfassen

Erfassen Sie Zeit direkt während der Arbeit – nicht im Nachhinein aus dem Gedächtnis. So vermeiden Sie vergessene Aufgaben und stellen genaue Abrechnungen sicher. Der Einsatz eines Zeiterfassers gewährleistet, dass jede Minute automatisch dokumentiert wird.

2. Genaue Beschreibungen verwenden

Notieren Sie bei der Zeiterfassung detaillierte Beschreibungen jeder Aufgabe. Solche Zeiteintragsbeschreibungen helfen bei der Rechtfertigung gegenüber Kunden, bei der Analyse und für künftige Projektplanungen.

3. Klare Abrechnungseinheiten festlegen

Legen Sie fest, ob Sie in 6-, 15- oder 30-Minuten-Schritten oder minutengenau abrechnen. Kommunizieren Sie dies klar mit Ihren Kunden, um spätere Missverständnisse zu vermeiden.

4. Verhältnis abrechenbar vs. nicht abrechenbar prüfen

Streben Sie ein gesundes Verhältnis von abrechenbarer zu nicht abrechenbarer Zeit an:

  • 70–80 % abrechenbare Zeit gilt als ideal für Dienstleister
  • Unter 60 % kann auf Ineffizienz oder zu viele interne Aufgaben hinweisen
  • Über 85 % kann auf zu wenig Geschäftsentwicklung hindeuten

5. Wo möglich automatisieren

Automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben mit Tools wie WebWork, um manuelle Fehler zu reduzieren, alle Stunden zu erfassen und Berichte ohne Zusatzaufwand zu erstellen.

6. Team schulen

Damit Ihr Team effizient abrechenbare Stunden erfassen kann, stellen Sie sicher, dass alle Folgendes verstehen:

  • Was abrechenbare vs. nicht abrechenbare Arbeit ist
  • Wie Zeit korrekt erfasst und kategorisiert wird
  • Warum zeitnahe und präzise Einträge wichtig sind

FAQ

Für Dienstleister gilt eine Auslastung von 70–80 % als gesund. In Anwaltskanzleien sind oft 75–85 % üblich, Agenturen liegen meist bei 60–70 % wegen höherem Anteil nicht-abrechenbarer Aufgaben wie Akquise.
So berechnen Sie die abrechenbaren Stunden für Mitarbeiter mit Stundenlohn:
  • Erfassen Sie alle vom Mitarbeiter geleisteten Arbeitsstunden
  • Bestimmen Sie, welche Stunden auf kundenbezogene, abrechenbare Arbeit entfielen
  • Berechnung: Abrechenbare Stunden gesamt = Geleistete Stunden gesamt - Nicht abrechenbare Stunden
  • Legen Sie den abrechenbaren Stundensatz des Mitarbeiters fest — wenn Sie unsicher sind, welchen Satz Sie berechnen sollen, nutzen Sie den Stundensatzrechner
  • Multiplizieren Sie die abrechenbaren Stunden mit dem abrechenbaren Stundensatz des Mitarbeiters, um den abrechenbaren Betrag zu ermitteln
Ja, das Runden ist üblich – solange die Methode konsistent angewendet, vertraglich festgehalten und branchengerecht ist.
Überstundenabrechnung richtet sich nach Ihrer Preisstrategie:
  • Standard: Alle Stunden zum gleichen Satz
  • Premium: Höherer Satz für Überstunden (z. B. 1,5× normaler Satz)
  • Kombiniert: Ein Teil inklusive, zusätzlicher Aufwand separat abrechnen
Wichtig: Immer transparent im Vertrag dokumentieren.
Für Remote-Teams empfiehlt sich Zeiterfassungssoftware wie WebWork mit:
  • Cloud-Zugriff von überall
  • Desktop- und Mobile-Apps
  • Optionalen Screenshots oder Aktivitätsprotokollen
  • Dashboards für Manager zur Überprüfung
So bleibt die Abrechnung unabhängig vom Standort konsistent.
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