Prokrastination kennt so gut wie jeder – sie ist ein messbares Hindernis für die eigene Produktivität und kann dazu führen, dass Projekte ewig auf der Stelle treten. Wenn du das Aufschieben endlich hinter dir lassen möchtest, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel stellen wir dir 5 Tools vor, die dir helfen, das Prokrastinieren zu stoppen.
Bevor wir aber direkt einsteigen, klären wir kurz das Wichtigste: Was ist Prokrastination überhaupt?
Was ist Prokrastination?
Prokrastination ist ein weit verbreitetes Phänomen, das Erfolg blockiert und Produktivität zunichtemacht. Oft wird sie fälschlicherweise mit Faulheit gleichgesetzt – dabei steckt da viel mehr dahinter. In diesem Artikel schauen wir uns an, was Prokrastination ausmacht, woher sie kommt und welche Tools dir helfen können, sie zu überwinden.
Laut einem HBR-Artikel „How to Stop Procrastinating“ liegt die Ursache im mangelnden Selbstmanagement. Die NYT behauptet in „Why You Procrastinate„, dass das Aufschieben direkt mit negativen Emotionen und Assoziationen zusammenhängt. Was beide Theorien jedoch gemeinsam haben: Wenn wir prokrastinieren, weichen wir unangenehmen Gefühlen aus, anstatt uns auf das zukünftige Ergebnis zu konzentrieren.
Immer mehr Studien belegen, dass Prokrastination nichts mit Faulheit zu tun hat. Manche Menschen vermeiden zum Beispiel die Arbeit an einer Präsentation, indem sie andere Aufgaben erledigen. Sie verschaffen sich so ein Erfolgsgefühl – und bekommen gleichzeitig einiges geregelt. Man könnte das produktive Prokrastination nennen, bekannter ist der Begriff „strukturierte Prokrastination“, der vom Philosophen und Stanford-Professor John Perry geprägt wurde.
Produktive oder strukturierte Prokrastination ist zwar keine echte Lösung, gilt aber als erster Schritt im Umgang mit dem Problem. Das Prinzip: Auch kleine Alltagsaufgaben – wie das Abschalten des Weckers – kommen auf die To-do-Liste und werden abgehakt. Diese Methode soll ein Gefühl von Accomplishment erzeugen und das Überwinden der Prokrastination leichter machen.
Angesichts der emotionalen Komponente ist Prokrastination alles andere als leicht zu überwinden.
Zuerst musst du deine Gefühle identifizieren – vor allem jene, die mit den Aufgaben verbunden sind, die du immer wieder vor dir herschiebst.
Erst dann solltest du Tools einsetzen, die dich beim Prozess des Aufhörens mit dem Aufschieben aktiv begleiten.
Tools, die dir helfen, das Aufschieben zu stoppen
Kommen wir jetzt zum Kern des Artikels: Hier sind 5 Tools, die dir helfen, mit dem Prokrastinieren aufzuhören – angefangen mit WebWork.
1. WebWork Time Tracker
Zeitmanagement ist der erste Schritt im Kampf gegen Prokrastination. Es geht darum, die Kontrolle über die eigene Zeit und das eigene Handeln zu gewinnen.
Fang damit an, jeder deiner Aufgaben ein bestimmtes Zeitfenster zuzuweisen. Mit WebWork kannst du anschließend genau nachverfolgen, wie viel Zeit du tatsächlich für jede einzelne aufwendest.
Wenn du deine Zeit visuell vor dir siehst, erkennst du auf einen Blick, wie lange welche Aktivität wirklich dauert. Das schärft das Bewusstsein dafür, wie du deine Zeit verbringst.
Noch einen Schritt weiter kommst du mit einer Zeitmanagement-Methode wie Timeboxing oder Time Blocking.
Ein weiterer Vorteil solcher Strategien: Zeiterfassung hilft dir dabei, eine feste Routine aufzubauen.
Wer eine Routine hat, entwickelt Gewohnheiten – und wer Gewohnheiten hat, muss sich nicht mehr dazu zwingen, Dinge zu tun. Man tut sie einfach.
WebWork bietet außerdem ein Aufgabenmanagement-System, mit dem du deine Tasks strukturieren und ihren Zeitaufwand im Blick behalten kannst.
Und falls du Probleme mit der Konzentration hast: Auch dafür hat WebWork eine Lösung. Sobald du dich ablenken lässt, erscheint ein Pop-up, das dich daran erinnert, wieder auf deine Aufgabe zu fokussieren.
2. Pomofocus
Wo wir gerade bei Konzentration sind: Fokussiert zu bleiben ist der nächste entscheidende Schritt, um das Aufschieben loszuwerden.
Wer schon länger prokrastiniert, sollte auch aktiv an seinen Konzentrationsfähigkeiten arbeiten. Es gibt Tools, die dir dabei helfen, fokussiert zu bleiben oder zumindest Ablenkungen zu minimieren.
Eines davon ist Pomofocus. Der Name klingt vertraut, oder? Wie der Name schon andeutet, setzt es auf die Pomodoro-Technik.
Falls dir die Pomodoro-Technik noch nichts sagt: Sie sieht 4 Arbeitseinheiten von je 25 Minuten mit 5-minütigen Pausen vor, gefolgt von einer längeren Pause von 15 Minuten. Das sind die Standardwerte – du kannst sie aber ganz nach deinen Bedürfnissen anpassen.
Pomofocus ist denkbar einfach zu bedienen. Wenn du die Website öffnest, siehst du eine große 25, einen Start-Button – und sonst nichts. Kein langes Einarbeiten, keine Einstellungen. Einfach auf Start klicken und loslegen.
Wenn 25 Minuten am Stück zunächst zu viel sind – was völlig normal ist –, kannst du mit einem kürzeren Intervall beginnen, zum Beispiel 15 Minuten, und dich von dort langsam steigern.
3. FocusMe
Wer maximale Konzentration braucht, ist bei FocusMe richtig. Das Tool hebt Fokus auf ein völlig neues Level: Du kannst ablenkende Apps, Webseiten oder sogar das gesamte Internet sperren. Wenn komplette Blockaden zu viel sind, lässt sich auch einfach die Zeit begrenzen, die du dort verbringst. FocusMe bietet zudem die Pomodoro-Technik an.
Kurz gesagt: Es zwingt dich zum Arbeiten und hat alles dafür Nötige an Bord. Wer seine Konzentrationsfähigkeit gezielt trainiert, lernt dadurch auch deutlich schneller, das Prokrastinieren zu überwinden.
Denk aber daran: Den ersten Schritt musst du selbst machen – dein Problem erkennen und das passende Tool dafür wählen.
4. Fabulous
Wie bereits erwähnt, erleichtert das Entwickeln von Gewohnheiten das Überwinden von Prokrastination enorm. Eine Möglichkeit, unangenehme Aufgaben endlich anzugehen, ist, sie in Gewohnheiten – oder zumindest in gewohnheitsähnliche Routinen – zu verwandeln.
Fabulous ist eine App, die dir dabei hilft, Gewohnheiten und Routinen durch kleine Schritte aufzubauen. Du fängst ganz klein an und steigerst dich Schritt für Schritt. Zum Beispiel kannst du damit beginnen, jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen ein Glas Wasser zu trinken. Die App schickt dir täglich zur von dir festgelegten Zeit eine Erinnerung und motiviert dich kontinuierlich, deine Aufgaben umzusetzen.
Was Fabulous besonders macht, ist das wunderschöne, ruhige Design kombiniert mit Ambient-Musik. Dieses Konzept macht das Tool inspirierend – selbst für Menschen, die gar nicht unter Prokrastination leiden, aber ihre tägliche Routine verbessern möchten.
5. Trello
Ein visuelles Board mit allen Aufgaben auf einen Blick ist eine hervorragende Methode, den Tag zu strukturieren und endlich auch die Dinge anzugehen, die man sonst gerne vermeidet.
Trello ist eine Projektmanagement-Plattform, die sich auch hervorragend für den persönlichen Einsatz eignet. Ich persönlich schätze besonders den Kanban-Board-Modus, in dem sich Aufgaben übersichtlich und ordentlich organisieren lassen.
Stell dir vor, du fängst eine Aufgabe nicht nur an und beendest sie, sondern verschiebst sie dabei auch sichtbar von einer Stufe zur nächsten.
Auf Trellos Kanban-Board kannst du drei Gruppen anlegen: „Zu erledigen“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“. Sobald du mit einer Aufgabe beginnst, öffnest du Trello und verschiebst sie in die Spalte „In Bearbeitung“. Das schafft ein Gefühl von Verantwortung – für den Start, den Prozess und den Abschluss.
Natürlich ist das gesamte Dashboard anpassbar. Wer lieber mit Tabellen oder Kalendern arbeitet statt mit Boards, kann einfach die bevorzugte Ansicht wählen. Und falls du möchtest, kannst du auch den Hintergrund nach deinem Geschmack gestalten – ob Katzenfoto oder Kunstdruck, alles ist möglich.
Fazit
Wir schieben auf und vermeiden, was wir tun müssen, weil wir kurzfristige Erleichterung der langfristigen Lösung vorziehen. Doch Ausweichen löst das Problem nicht – es verlagert es nur, und oft wird es dabei sogar größer.
Um mit dem Aufschieben aufzuhören, musst du zuerst die Gefühle identifizieren, die hinter deiner Prokrastination stecken. Meistens sind es negative Emotionen, denen wir lieber aus dem Weg gehen, anstatt sie direkt anzugehen.
Wenn du deine Emotionen kennnst, kannst du auf die in diesem Artikel vorgestellten digitalen Tools zurückgreifen.
Tools für Zeiterfassung, Konzentration und Projektmanagement helfen dir dabei, organisierter und verantwortungsvoller gegenüber deinen Zielen zu werden.
Fang noch heute damit an – du wirst den Unterschied sofort spüren.
Und diesmal bitte nicht aufschieben!
WebWork jetzt nutzen und Aufgaben mühelos vereinfachen und die Effizienz steigern.