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Eine kleine Recruiting-Agentur im Blick zu behalten ist genauso wichtig wie sie weiterzuentwickeln. Schauen wir uns die wichtigsten Gründe an, warum du deine Recruiting-Agentur überwachen solltest – und wie du das am besten angehst.

Eine Remote-Recruiting-Agentur ist eine Agentur, die sich auf die Vermittlung von Remote-Mitarbeitenden spezialisiert hat. Sie beschäftigt Vollzeit-Fachkräfte, die dauerhaft remote arbeiten.

Der Recruitingprozess einer kleinen Agentur ist dezentral aufgestellt. Der Talentpool umfasst die gesamte Welt und ist nicht auf eine bestimmte Region beschränkt.

Das Monitoring der Recruiting-Agentur ist unter anderem deshalb so wichtig, weil laut einer Studie 29% der Mitarbeitenden zugeben, einen Job innerhalb der ersten 90 Tage wieder verlassen zu haben.

Ein Remote-Personalvermittler kann gezielt nach bestimmten Fähigkeiten und Erfahrungen suchen – und das in Regionen mit hoher Zeiteffizienz.

3 Gründe, deine Remote-Recruiting-Agentur zu überwachen

Der wichtigste Grund für das Monitoring des Arbeitsprozesses in deiner Remote-Recruiting-Agentur: Mitarbeitende neigen dazu, Arbeitszeit für private Zwecke zu nutzen. Laut Privacy Policies:

  • 64 % der Mitarbeitenden nutzen Arbeitszeit und das Firmeninternet für private Aktivitäten
  • 25 % der betrieblichen Internetnutzung hat keinen Arbeitsbezug
  • Mitarbeitende sind für 48 % der schwerwiegendsten Sicherheitsvorfälle in großen Unternehmen verantwortlich

Laut einer Umfrage von Privacy Policies bevorzugen fast 78 % der Arbeitgeber, ihre Mitarbeitenden zu überwachen.

Auch wenn der Datenschutz der Mitarbeitenden eine wichtige Rolle spielt, kann Mitarbeiter-Monitoring sehr positive Effekte haben.

Hier sind die 3 Gründe, warum du deine Remote-Recruiting-Agentur überwachen solltest:

1. Mehr Sicherheit

Sicherheit umfasst in einem breiten Sinne IT-Sicherheit, rechtliche Absicherung und den Schutz der Mitarbeitenden selbst.

Wenn es um Phishing, Business-E-Mail-Kompromittierung und Ransomware-Schutz geht, ist Prävention die beste Strategie – und genau dabei hilft das Monitoring von Mitarbeitenden.

Du musst deine Agentur außerdem vor rechtlichen Konsequenzen schützen, die entstehen können, wenn Mitarbeitende über firmeneigene Geräte auf unzulässige Webseiten oder Programme zugreifen oder sonstige rechtswidrige Aktivitäten ausführen.

WebWork ist für diesen Zweck ideal geeignet: Das Tool ermöglicht es dir, die App- und Webnutzung deiner Mitarbeitenden zu überwachen und sicherzustellen, dass keine Arbeitszeit verschwendet oder schädliche Webseiten besucht werden.

2. Weniger Zeitverschwendung

Einer aktuellen Umfrage von Workfront zufolge verbringen Mitarbeitende in den USA nur noch 39 % ihrer Arbeitszeit mit ihren eigentlichen Kernaufgaben – vor wenigen Jahren waren es noch 45 %.

59 % der Befragten gaben an, dass ineffiziente Meetings ihren Arbeitsfluss behindern, während 43 % ihre mangelnde Produktivität auf zu viele E-Mails zurückführen.

In der Studie wünschte sich jeder vierte Büroangestellte ununterbrochene Arbeitszeiten, um produktiver zu sein.

Solche fokussierten Arbeitsphasen lassen sich mithilfe von Zeiterfassungs- und Time-Blocking-Tools schaffen.

Mit ihrer Hilfe erkennst du Ablenkungsquellen schneller und förderst eine produktivere Arbeitsatmosphäre – durch passives Monitoring des Mitarbeiterverhaltens und den Einsatz von Recruiting-Software.

3. Erkennung von Top-Performern und Underperformern

Um Mitarbeiterdiebstahl einzudämmen, führte ein Restaurant in Dallas eine Software ein, die jeden Kellner, jedes Ticket und jedes Gericht erfasste.

Der Mitarbeiter-Tracking-Prozess führte zur Beförderung eines Mitarbeiters namens Jim Sullivan, da seine überdurchschnittliche Leistung dadurch sichtbar wurde. Als das Restaurant einen neuen Standort eröffnete, wurde ihm eine Führungsposition angeboten – weil er sich als außergewöhnlich guter Kellner erwiesen hatte.

Natürlich ist auch das genaue Gegenteil von Jim Sullivans Geschichte möglich.

Mitarbeiter-Monitoring hilft dir dabei, Mitarbeitende zu identifizieren, die dauerhaft unter ihren Möglichkeiten bleiben – und du kannst ihnen dabei helfen, die Ursachen ihrer schwachen Leistung zu finden.

Wie überwachst du deine Recruiting-Agentur effektiv?

Genauso wichtig ist es zu verstehen, wie du den Arbeitsprozess deines Teams sinnvoll überwachst. Hier sind fünf Empfehlungen für das Mitarbeiter-Monitoring in deiner Agentur.

1. Offen und transparent über Überwachungsrichtlinien sprechen

Wenn du deine Agentur ohne das Wissen deiner Mitarbeitenden überwachst, ist Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Indem du offen und ehrlich über deine Überwachungsregeln kommunizierst, vermeidest du negative Stimmung, die durch das Monitoring entstehen könnte, und förderst gegenseitiges Vertrauen und Transparenz in deinem Team.

Ein gutes Beispiel dafür ist die eCommerce-Software Shift4Shop. Sie kommuniziert offen mit ihren Mitarbeitenden darüber, wie und warum das Unternehmen ihre Aktivitäten am Arbeitsplatz beobachtet, was sie in Zukunft erwarten können und wie sie zur Erreichung gemeinsamer Ziele beitragen können.

2. Eine Präsentation zum Thema Agentur-Monitoring halten

Informiere dein Team über die neuen Arbeitsrichtlinien, um einem Einbruch der Teammoral vorzubeugen, und zeige ihnen, dass du auf ihrer Seite bist. Nutze dafür Präsentationssoftware, um die Vorbereitung so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Erkläre, wie Mitarbeiter-Monitoring dem Unternehmen nützt – und noch wichtiger: wie es den Arbeitsalltag deiner Mitarbeitenden verbessert.

Arbeite mit einem Fachbetrieb für Sicherheitskameras und anderen relevanten Fachleuten zusammen, um die passende Ausstattung für deine Anforderungen auszuwählen. Stelle dann die Tools vor, die du einsetzen möchtest, und lass dein Team abstimmen, welche davon genutzt werden sollen.

So fühlt sich die Entscheidung wie ein gemeinsamer, demokratischer Prozess an – und nicht wie eine von oben aufgezwungene Maßnahme.

Wenn du dein Team von Anfang an einbeziehst, wird das Monitoring-Programm deutlich erfolgreicher sein, als wenn du es erzwingen musst.

3. Eine formelle Monitoring-Richtlinie erstellen

Nachdem du das Monitoring-Programm intern vorgestellt hast, erstelle eine offizielle Richtlinie, die alle Details schriftlich festhält, und lass sie von deinen Mitarbeitenden unterzeichnen.

Beachte beim Verfassen der Richtlinie folgende Hinweise:

  • Formuliere sie in einfacher, klarer Sprache – ohne Fachjargon oder missverständliche Formulierungen
  • Beschreibe das eingesetzte Monitoring-System, wie die erhobenen Daten verwendet werden und wie lange sie gespeichert bleiben
  • Stelle klar, dass du eine Offene-Tür-Politik pflegst
  • Füge alle rechtlich erforderlichen Bestimmungen ein

4. Die Richtlinien konsequent einhalten

Werte nach zwei Wochen oder einem Monat die Berichte aus, die dein Monitoring-Programm generiert, sowie alle anderen relevanten Geschäftsberichte.

Hat sich das Verhalten in deiner Agentur seit Einführung des Monitoring-Programms spürbar verändert?

Reagiere sofort, wenn es Anzeichen für Probleme gibt – zum Beispiel negatives Verhalten einzelner Mitarbeitender.

Wenn sich konkrete Vorteile abzeichnen, mache diese allen Mitarbeitenden bekannt und nutze sie als Beleg für die Wirksamkeit des Remote-Agentur-Monitorings.

5. Feedback einholen

Wenn du dein Team aktiv nach seiner Meinung fragst, fühlen sich die Mitarbeitenden mit den neuen Veränderungen deutlich wohler – und du erhältst wertvolle Hinweise, wie du das Programm besser auf ihre Bedürfnisse zuschneiden kannst.

Fragen im firmeneigenen Intranet zu posten und dort um Rückmeldungen zu bitten ist wahrscheinlich der einfachste Weg, Feedback von deinem Team einzuholen.

Stelle zum Beispiel folgende Fragen:

  • Was gefällt dir an dem Programm – und was nicht?
  • Ist das Programm für das gesamte Team von Nutzen? Warum glaubst du das?
  • Was würdest du an dem Programm verändern?

Die Antworten auf diese Fragen geben dir wertvolle Einblicke in die echten Empfindungen deines Teams – und liefern dir konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung des Mitarbeiter-Monitorings.

Fazit

Mitarbeiter-Monitoring bietet sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeitende echte Vorteile.

Ohne eine Form der Mitarbeiterüberwachung im heutigen technologiegetriebenen Arbeitsumfeld können Unternehmen jedoch erhebliche Kosten entstehen – zum Beispiel durch Unzufriedenheit und Vertrauensverlust im Team.

Gleichzeitig bietet Monitoring handfeste Vorteile: mehr Transparenz im Remote-Arbeitsprozess, gesteigerte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement.

Starte jetzt mit dem Monitoring des Arbeitsprozesses deiner Remote-Recruiting-Agentur – und erlebe die positiven Ergebnisse schon bald.

Über die Autorin:

Eli Franklin

Autorin des Artikels über Monitoring in Remote-Recruiting-Agenturen

Eli Franklin kommt aus Bloomington, Indiana, und hat ihren MBA an der Kelley School of Business abgeschlossen. Nach einer kurzen Zeit als Recruiterin bei Wipro arbeitet sie seitdem als Recruiting-Spezialistin bei Recruit CRM. Sie erstellt regelmäßig spezialisierte Inhalte für Recruiter und unterstützt Recruit CRM beim Aufbau des Teams. Ihr LinkedIn-Profil findest du hier.

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