Produktivität ist eine der wichtigsten Grundlagen für Erfolg. Deshalb wollen alle eine hohe Produktivität erreichen – doch längst nicht jedem gelingt das. Der Grund dafür sind oft Gewohnheiten, die deine Produktivität zerstören. Der beste Weg, produktiver zu werden, liegt also nicht darin, Motivationssprüche zu lesen, sondern schlechte Gewohnheiten aktiv zu verändern.

Wenn bestimmte Verhaltensweisen erst einmal zur Gewohnheit geworden sind, führst du sie aus, ohne groß darüber nachzudenken. Halte also an dem fest, was deine Produktivität steigert, und trenn dich von dem, was sie bremst!
Wir haben hier 3 schlechte Gewohnheiten zusammengestellt, die du ablegen solltest, um produktiv zu bleiben. Dazu gibt es praktische Tipps, wie du sie effektiv loswirst. Also, leg los und mach dein Leben produktiver!

Multitasking

Multitasking
Viele Menschen glauben, sie seien besonders produktiv. Leider ist das meistens eine Illusion. Multitasking tötet die Produktivität – denn je mehr du gleichzeitig versuchst zu erledigen, desto schlechter wirst du bei jeder einzelnen Aufgabe abschneiden.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass nur rund 2 % der Menschen wirklich in der Lage sind, mehrere Aufgaben gleichzeitig ohne Qualitätsverlust zu bearbeiten. Der Versuch, sich auf mehrere Dinge auf einmal zu konzentrieren, kann die Produktivität um bis zu 40 % senken. Außerdem belegen Studien, dass Multitasking den IQ einer Person vorübergehend um 10 Punkte verringert.
Das Ergebnis: Du brauchst insgesamt mehr Zeit, um deine Aufgaben zu erledigen. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf mehrere Dinge gleichzeitig verteilst, bekommt jede Aufgabe weniger Fokus – und kostet dadurch mehr Zeit.
Wenn du deine Zeit also nicht verschwenden willst, konzentriere dich auf eine Aufgabe und geh erst dann zur nächsten über, wenn du fertig bist. So einfach ist das!
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Unentschlossenheit

Ursachen für Unentschlossenheit

Eine der häufigsten Gewohnheiten, die deine Produktivität zerstören, ist Unentschlossenheit. Jedes Mal, wenn du eine Entscheidung vermeidest, entsteht ein innerer Konflikt, der dein Wohlbefinden belastet. Er erzeugt Stress, schwächt dein Selbstvertrauen und kostet am Ende enorm viel Zeit und mentale Energie.
Der häufigste Grund für Unentschlossenheit ist Angst. Angst vor dem Scheitern, Angst vor der falschen Wahl oder Angst, Verantwortung zu übernehmen. Diese Ängste können dich davon abhalten, Risiken einzugehen und Neues auszuprobieren.

Wie gehst du mit diesem Problem um?

Frag dich: Was würde sich ändern, wenn du die Entscheidung erst morgen triffst? Nichts? Dann nutze die 2-Minuten-Regel. Stell einen Timer und triff nach Ablauf der Zeit eine endgültige Entscheidung.
Eine weitere hilfreiche Methode ist eine Vor- und Nachteile-Liste. Du musst nur die Punkte in beiden Spalten zählen und vergleichen. Die Entscheidung liegt dann buchstäblich vor dir – schwarz auf weiß.
Vergiss nicht: Die besten Lektionen entstehen aus Fehlern, die du gemacht hast. Wer weiß – vielleicht werden deine größten Fehler eines Tages Teil deiner Erfolgsgeschichte.

„Der Keim deines nächsten Werkes steckt in den Unvollkommenheiten deines aktuellen.“ – David Bayles

Perfektionismus

Perfektionismus

Besessener Mann liegt im Gras – Perfektionismus

Der Wunsch, alles 100 % perfekt zu machen, ist nicht immer die beste Entscheidung.
Den Anspruch zu haben, jedes Detail perfekt zu gestalten, bedeutet:

  • immer auf den richtigen Moment zu warten, bevor man anfängt
  • Angst davor zu haben, einen Fehler zu machen
  • mehr Zeit zu verbrauchen als nötig

All das sind echte Produktivitätskiller.
Dazu kommt: Wer sich zu hohe Ziele setzt, die kaum zu erreichen sind, setzt sich selbst unter Druck. Bei jedem kleinen Misserfolg entsteht Stress – und die Wahrscheinlichkeit aufzugeben steigt.

Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen!

  • Konzentriere dich darauf, eine Aufgabe in einem vernünftigen Zeitrahmen abzuschließen – nicht darauf, jeden Detail zu perfektionieren.
  • Betrachte deine Aufgabe aus der Vogelperspektive und frag dich, ob die Dinge, über die du dir Sorgen machst, wirklich relevant sind.
  • Denke an das langfristige Ergebnis, nicht an kurzfristige Unvollkommenheiten.

Und vielleicht das Wichtigste beim Überwinden von Perfektionismus: Akzeptiere, dass er die Zeit und Energie, die du investierst, einfach nicht wert ist!

Der beste Weg, Dinge effizienter zu erledigen, ist also, schlechte Gewohnheiten loszulassen, die deine Produktivität zerstören. Denke stattdessen daran, nachhaltige Gewohnheiten aufzubauen, die dir helfen, deine Ziele klug zu erreichen. Viel Erfolg!

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