Mit der rasanten Entwicklung des Internets wird es für Mitarbeiter zunehmend schwieriger, wirklich produktiv zu bleiben. Einerseits gibt es unzählige digitale Tools und ausgefeilte Statistiken, die die eigene Arbeitsqualität verbessern können. Andererseits lockt der lang ersehnte Filmtrailer oder das eine süße Katzenvideo nur allzu leicht vom eigentlichen Job ab. Für Manager und Unternehmer ist es eine echte Herausforderung, die Arbeitszeit von Mitarbeitern mit Screenshots zu erfassen, ohne dabei in ihre Privatsphäre einzudringen.
Als Mitarbeiter versuche ich, beide Seiten zu beleuchten – und herauszufinden, wo genau die Grenze zwischen sinnvoller Bildschirmüberwachung und der Motivation der Mitarbeiter liegt.
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Vorteile
Überwachung von Mitarbeitern und Remote-Freelancern
Das ist der erste und wohl unbestreitbarste Vorteil. Wenn ich für meine Arbeitszeit bezahlt werde, ist es dann nicht nur logisch, dass mein Arbeitgeber sehen kann, wie ich diese Zeit nutze? Vielleicht verschwende ich Zeit mit unwichtigen Aufgaben und mein Vorgesetzter könnte mich auf den richtigen Kurs bringen? So oder so: Ohne eine vernünftige Überwachung in Echtzeit tappen Arbeitgeber schlicht im Dunkeln.
Organisation und Koordination
Wenn ich für ein größeres Unternehmen mit Teams an verschiedenen Standorten arbeite, ermöglicht die Zeiterfassung mit Screenshots jedem Teammitglied, den Arbeitsfortschritt im Blick zu behalten. Das schafft echte Transparenz im Projekt. Mit einer guten Zeiterfassungs-App kann jeder Mitarbeiter seine eigenen Aufgaben strukturieren und die eigene Produktivität realistisch einschätzen.
Nachteile
Eingriff in die Privatsphäre der Mitarbeiter
Ja, Zeiterfassung bringt viele Vorteile – aber sie hat leider auch ihre Schattenseiten. Niemand wird gerne vom Chef „bespitzelt“. Viele Menschen sehen Privatsphäre als ein grundlegendes Menschenrecht. Andere wiederum sind der festen Überzeugung, dass private Aktivitäten während der Arbeitszeit schlicht nicht erlaubt sind. Sind diese Bedenken berechtigt? Eine eindeutige Antwort gibt es darauf nicht.
Oberflächliche Beurteilungen
Stell dir vor, ich bin Motion-Graphics-Designer. Um zwischen grauen Bürowänden wirklich kreative Arbeit zu leisten, brauche ich jede Menge Inspiration. Mein Vorgesetzter ruft mich an und zeigt mir die Screenshots meines Bildschirms. Was ist darauf zu sehen? YouTube, Pinterest, Spotify… Muss ich mich dafür rechtfertigen? Sicher nicht! Beurteilungen, die ausschließlich auf Screenshots basieren, liefern keine belastbaren Daten. Jeder Fall ist individuell und subjektiv.
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Fazit
Ohne den Anspruch zu erheben, eine objektive Antwort auf die Frage zu liefern, ob Arbeitszeiten überwacht werden sollten oder nicht, komme ich zu meinem persönlichen Schluss: Wenn ein Unternehmer für geleistete Arbeit bezahlt, hat er das Recht, Zeiterfassung mit Screenshots einzusetzen. Klar ist aber auch: Neben einem Monitoring-Tool sollte ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter gleichzeitig motivieren und inspirieren. Aber das ist ein Thema für einen anderen Artikel.
Wenn ich die Vor- und Nachteile der Zeiterfassung mit Screenshots abwäge, bin ich überzeugt: Richtig eingesetzt ist sie für Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen ein Gewinn. Mit der richtigen Zeiterfassungssoftware wachsen Produktivität und Professionalität des Teams von Tag zu Tag.
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