Am 18. November 2025 legte ein schwerwiegender Cloudflare-Ausfall große Teile des Internets lahm. Millionen von Nutzerinnen und Nutzern weltweit stellten plötzlich fest, dass ihre gewohnten Websites nicht mehr erreichbar waren, Kunden-Dashboards nicht mehr funktionieren und Online-Dienste nur noch Fehlermeldungen anzeigten. Für einige Stunden fühlte sich das Internet schlicht kaputt an.

Da Cloudflare einer der wichtigsten Sicherheits- und Netzwerkpartner von WebWork ist, stellten viele Nutzer dieselbe Frage: Ist WebWork ausgefallen? Haben wir Zeitdaten verloren? Hat das Tracking aufgehört zu funktionieren?
Hier ist eine klare, sachliche Erklärung dessen, was passiert ist – und warum WebWork die Zeiterfassung ohne Unterbrechung fortgesetzt hat.

Was ist Cloudflare und warum ist es so wichtig?

Cloudflare gehört zu den größten Internetinfrastruktur-Anbietern der Welt. Die meisten Nutzer bekommen davon nichts mit – und doch treibt Cloudflare im Hintergrund einen erheblichen Teil des globalen Internets an.

Cloudflare bietet unter anderem:

  • CDN (Content Delivery Network), damit Websites schneller laden
  • DNS-Dienste, die den Datenverkehr weiterleiten
  • Sicherheitsdienste, darunter DDoS-Schutz und WAF
  • Bot-Management und Datenverkehrsfilterung
  • Intelligentes Routing, das für stabile Websites auch unter Last sorgt

Cloudflare wird von Millionen von Websites genutzt – von kleinen Blogs bis hin zu Fortune-500-Unternehmen. Branchenschätzungen zufolge wickelt Cloudflare rund 20 % des gesamten weltweiten Internetdatenverkehrs ab. Das bedeutet: Jeder fünfte Seitenaufruf läuft über das Cloudflare-Netzwerk.

Aufgrund dieser enormen Bedeutung sind die Auswirkungen eines Cloudflare-Ausfalls im gesamten Internet spürbar – selbst auf Websites, die auf den ersten Blick nichts damit zu tun haben.


Was genau passiert ist: Der zeitliche Ablauf

Der Ausfall begann unerwartet gegen 11:17 UTC. Binnen Minuten meldeten Monitoring-Plattformen und öffentliche Status-Dashboards einen starken Anstieg an Fehlern: Auf Tausenden von Websites tauchten Statuscodes wie 500, 502 und 503 auf.

Die wichtigsten Zeitpunkte im Überblick

  • 11:17 UTC: Cloudflare-Dienste beginnen weltweit auszufallen
  • 11:30–13:30 UTC: Websites und APIs weltweit werden langsam oder unerreichbar
  • 14:00–16:00 UTC: Cloudflare-Ingenieure spielen Fixes und Konfigurations-Rollbacks ein
  • 16:55 UTC: Globale Dienste kehren schrittweise zum Normalbetrieb zurück
  • Nach 17:00 UTC: Die meisten betroffenen Websites sind wieder vollständig erreichbar

In diesem Zeitfenster meldeten zahlreiche große Dienste – soziale Netzwerke, SaaS-Tools, Behördenwebsites, Banking-Portale, Kommunikations-Apps – eingeschränkte Verfügbarkeit oder vollständigen Ausfall.

Aufgrund seiner Größenordnung und seines plötzlichen Auftretens war es einer der folgenreichsten Cloudflare-Ausfälle der letzten Jahre.


Warum es passiert ist

Cloudflare hat die Ursache später offiziell bestätigt:
Ein Bug in der Art und Weise, wie Cloudflare eine Konfigurationsdatei für das Bot-Management generiert hat.

Diese Datei – die festlegt, welcher Datenverkehr legitim und welcher bösartig ist – wurde durch den Bug zu groß oder fehlerhaft. Interne Dienste, die auf diese Datei angewiesen sind, konnten sie nicht mehr verarbeiten, was zu Ausfällen an den Netzwerkknotenpunkten führte.

Am einfachsten lässt es sich so verstehen:

Stell dir vor, dein Smartphone lädt ein fehlerhaftes Systemupdate herunter.
In dem Moment, in dem das Update geladen wird, stürzt das Gerät ab.
Genau das ist Cloudflare passiert – nur eben auf Tausenden von Servern weltweit gleichzeitig.

Cloudflare hatte zunächst einen Cyberangriff als mögliche Ursache untersucht, aber später bestätigt, dass es sich nicht um einen Angriff handelte, sondern um einen internen Fehler.

Sobald die Ingenieure die fehlerhafte Konfiguration zurückgespielt und die Datei korrekt neu generiert hatten, erholte sich das Netzwerk schrittweise.


Wie der Ausfall das Internet beeinflusst hat

Die Auswirkungen waren so gravierend, weil Cloudflare zwischen Websites und Nutzern sitzt. Wenn Cloudflare den Datenverkehr nicht mehr verarbeiten kann, sind Websites unerreichbar – selbst wenn deren eigene Server einwandfrei laufen.

Was Nutzer erlebt haben:

  • Websites ließen sich überhaupt nicht laden
  • Dashboards und Verwaltungsoberflächen waren nicht erreichbar
  • Apps konnten nicht synchronisieren
  • Login-Systeme schlugen fehl
  • Zahlungssysteme liefen in Timeouts
  • APIs waren nicht erreichbar
  • Allgemein: das Gefühl, dass „das gesamte Internet ausgefallen ist“

In Wirklichkeit war das Internet selbst nicht kaputt – sondern Cloudflares Routing-Schicht.
Da Cloudflare jedoch so weit verbreitet ist, entstand ein Dominoeffekt, der nahezu jede Branche traf.


Cloudflare ist WebWork-Partner – was bedeutete das für WebWork?

WebWork nutzt Cloudflare als Sicherheits- und Performance-Partner. Das bedeutet, Cloudflare unterstützt unter anderem bei:

  • dem Datenverkehr von WebWork
  • dem Netzwerk-Routing
  • dem Firewall-Schutz
  • der CDN-Beschleunigung

Während des Cloudflare-Ausfalls war die WebWork-Website für einige Nutzer vorübergehend nicht erreichbar.

Was betroffen war

  • Der Zugriff auf das WebWork-Dashboard
  • Das Anzeigen von Berichten, Aufgaben und Anwesenheitsdaten
  • Das Einloggen in Web-Panels
  • Der Zugriff auf Admin- und Einstellungsseiten

Was nicht betroffen war

  • Zeiterfassung
  • Aktivitätsprotokollierung
  • Screenshots
  • App-Nutzungs-Tracking
  • Datenspeicherung
  • Synchronisierung des Desktop-Trackers

Viele Nutzer konnten das Dashboard für kurze Zeit nicht aufrufen, aber die zentrale Engine von WebWork lief dabei durchgehend ohne Einschränkungen.


Warum die Zeiterfassung in WebWork weiter funktionierte (Architekturvorteil)

Obwohl Cloudflare einen globalen Ausfall hatte, hat WebWork die Zeiterfassung nicht unterbrochen.
Das liegt daran, dass WebWorks Architektur von Grund auf auf Ausfallsicherheit ausgelegt ist.

Hier ist der Grund, warum das Tracking nie aufgehört hat:

✔ Der Desktop-Tracker nutzt alternative Netzwerkrouten

Der Tracking-Client von WebWork kommuniziert mit den Backend-Servern über mehrere Netzwerkpfade – nicht nur über die von Cloudflare verwalteten Routen.
Fällt Route A aus, wechselt der Tracker automatisch auf Route B.

✔ Zeiterfassung und Berichterstellung sind vollständig entkoppelt

Selbst wenn das Dashboard nicht verfügbar ist, hängt der Tracker nicht davon ab.
Die Benutzeroberfläche kann ausfallen – und die Tracking-Engine zeichnet weiterhin lokal auf und synchronisiert die Daten.

✔ WebWork verfügt über integriertes Buffering und Replay

Tritt ein vorübergehendes Netzwerkproblem auf, speichert der Tracker die Daten sicher zwischen und synchronisiert sie, sobald die Verbindung wieder stabil ist.

✔ Zeiterfassung wird als unternehmenskritische Funktion behandelt

Die Infrastruktur von WebWork basiert auf dem Grundsatz, dass Nutzer niemals Zeitdaten verlieren dürfen – auch nicht bei Ausfällen, Fehlern oder Downtimes externer Partner.

Das Ergebnis:

Während des Cloudflare-Ausfalls ging keine einzige erfasste Minute verloren.

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